wieder an der Übersetzungsarbeit
Heute Nachmittag habe ich mit der Professorin, für die ich arbeite, gesprochen. Ich habe ihr eine Übersetzung eines Inhaltsverzeichnis gegeben und sie mir noch ein paar Artikel zu übersetzen gegeben. Die Arbeit ist nicht mühsam aber es braucht Zeit. Wenn ich ihr die Zeit wirklich gebe, dann entdecke ich so eine fazinierende Welt der Sprache und Gedanken. Jetzt übersetze ich einige Beiträge zur Geschichte des lauten Lesens und Schreibens, aus dem Jahr 1927. Der Text selbst ist eine Übersetzung aus Ungarisch ins Deutsch, aber das Deutsch ist sehr gut, und die Arbeit fließt.
Die Zeit geht so schnell vorbei. Man muss alles aufschreiben, Geschichten und Erinnerungen aufschreiben, sodass sie nicht zu Grunde gehen. Ich habe bei weitem nicht so viel erfasst, wie ich vorgehabt hatte. So viele Geschichten von meinen Kindern und meinem Mann verschwinden, ohne ein Wort von mir, außer was in meinem Kopf liegt. Völlig geräuschlos ist die Vergangenheit und kurz ist das Leben.

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