Spät in der Nacht
Meine Gedanken sind heute Abend so weit umhergestreut. Ich habe aus irgendeinemgrund sehr viel an alten Freunden gedacht und ein bisschen sie im Internet gesucht, ob zu wissen, wo sie jetzt eigentlich sind. Habe ein paar Fotos von ihnen gefunden. Mit der leisen, gefühlmäßigen Musik und diesen durcheinandergebrachten Gedanken bekomme ich so eine merkwürdige Stimmungslage.
Nach noch eine Besprechung von Familienproblemen habe ich mich tief in andere Gedanken versunken. Manchmal kreige ich so ein kraftvolles Gefühl und ich erkenne wie schnell die Zeit vorbei geht. Ich will plötzlich alles dokumentieren, Fotos machen, meine Geschichten aufschreiben, und nur mit Benjamin und meinen Töchtern sein. Oder auch nach Europa reisen und vielleicht in der Schweiz arbeiten. Weiß ich nicht.
Fühle ich mich heute Nacht rutschig und unsicher, als ob ich keinen richtigen Plan hatte. Bin nur achtundzwanzig. Fühle ich mich mehr lebendig als je. Möchte Gedichte vorlesen, spät in der Nacht herumlaufen. Aber ich habe Angst vor allein sein, draußen im Dunkel.

Ich habe an dir auch oft gedacht, und ich bin sehr froh dass wir uns wiedergefunden haben!
Und ich auch freue mich sehr, gute Neues von dir un Benjamin und Getöchter zu hören/lesen. Besten Glück und Erfolg,
Bob